SAGA – Humble Stance – LIVE @ Rock of Ages [track]

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SAGA ist eine Band, die ich sehr liebe. Irgendwann 1981 lief in meinem Lieblings-Plattenladen in Kassel das Live-Video von Careful where you step und es war um mich geschehen. Die Band hat so viele Türen aufgemacht, das ist schon toll – und das besondere Verhältnis der Kanadier zu Deutschland ist ja Legende.

Legende sind SAGA selber spätestens seit der endgültigen Auflösung der Band nach dem letzten Konzert am 24. Februar in Toronto. Nun gibt es von einer der letzten Shows in – natürlich – Deutschland ein CD/DVD-Set mit allen Hits der Band.

Und das sieht doch alles ziemlich gut aus.

„Black Metal Rap“ ist ein wirklich ein Ding? GRAFI sagt: Grrrooooouuurgh!

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Hier ist ein Fakt: Ich hatte mit meiner ersten Band MÄNNER OHNE NERVEN bereits 1989 einen Song gemacht, der „Hop His Carcase“ hieß und Rap mit Metal verbunden hat. Fakt ist aber auch, dass der Song nur auf ein paar Proberaum-Tapes drauf ist, bis auf ein paar Leute bei unseren gerade mal 2 Auftritten unter dem Namen keine Sau MÄNNER OHNE NERVEN kennt und auch sonst meine eigene Musikerkarriere… nun ja, das ist ein anderes Thema.

Wie auch immer: Metal mit irgendwas zu mischen fand ich schon immer „richtig und wichtig“ (diesen Merkelismus kann man hier schon mal bringen) und die Idee, Rap mit extremem Metal zu verbinden, macht für mich absolut Sinn. Millennials scheißen sich da sowieso nix und das ist auch gut so.

DISCLAIMER: Ein Video zum Thema „Old Metal must die!“ ist in Arbeit.

Okay, hier also kommt GRAFI und das wird ganz sicher mal wieder so sehr polarisieren, wie es bereits Genres wie Metalcore und Djent getan haben oder Acts wie BABYMETAL.

Ich sage: Man muss es nicht mögen aber es ist absolut okay, das zu versuchen.

MP02 von PUNKT [OTG]

4.The Internet as a tool_b.jpg.prod_zoomBild von Punkt.ch – Alle Rechte am Bild liegen beim Unternehmen

Das Thema „Off The Grid“ (OTG) nimmt langsam mehr Fahrt auf. Adam Curry von No Agenda widmet dieser Idee, sich via einem WIRKLICHEN „Smartphone“ den ganzen Trackern von Facebook, Google at al zu entziehen, ja bereits seit einiger Zeit eine Sektion in der Show. Und das aus guten Gründen.

Wir alle hinterlassen über unsere ganzen Devices mehr und mehr digitale Spuren. Diese Spuren ergeben insgesamt dann ein ziemlich komplettes Bild über uns und unser Leben. Das kann man schlecht finden, es kann einem egal sein – es gibt sogar Leute, die finden das super. Egal wie man dazu steht, Fakt ist: Da führen Leute Buch über unser Leben und unsere Gewohnheiten und wir haben so gut wie keinen Einfluss darauf.

Entziehen kann man sich dem wohl schon jetzt nicht mehr zu 100%, man kann das Tracken aber deutlich erschweren, und das ist die Idee von OTG.

Allerdings will man natürlich nicht auf viele „unschuldige“ Vorzüge eines Smartphones verzichten, z. B. Musik hören, E-Mails empfangen und senden oder Chatten. Deshalb suchen Leute wie Adam aktuell smarte Devices, die so wenig tracken wie z. B. ein iPhone oder ein Android-Device.

Ein neues Beispiel dafür ist das MP02 von Punkt aus der Schweiz. Das Teil sieht superklasse aus – das Design ist ein headnod an Dieter Rams of BRAUN fame finde ich – und hat alle Features, die man braucht.

Okay, deutlich über 300 Euro sind schon eine Ansage, aber dafür hat man „etwas Wundervolles in der Hand“ (um mal diesen Stevejobism reinzudübeln) und kann sich einen Hauch weniger beobachtet fühlen. Und so etwas kommt eben für einen gewissen Preis, wirklich „smarte Dumbphones“ werden nämlich immer seltener.

HEILUNG – Lifa [live]

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Mal was ganz anderes und kein Metal: Neofolk.

Das ist ein Genre, das ich eine ganze Zeit mal ganz inspirierend fand, das Ganze hört sich aber (jedenfalls für mich) recht zügig ab. Nichts desto trotz höre ich mithin gerne mal wieder rein.

HEILUNG aus Dänemark gehen musikalisch in eine ganz ähnliche Richtung wie WARDRUNA: Sehr folkloristisch, sehr nordisch, aus der Musik bröckelt schon fast das Moos, so naturreligiös kommt das ganze rüber.

Die Live-Inszenierung ist dabei recht spektakulär und stimmungsvoll. Wie gesagt: Schön, mal wieder reinzuschauen.

Errata: Es gibt ein „J“ in „MORBID ANGEL“

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Dumm gebabbelt is schnell, man sollte aber auch dazu stehen. Ich habe neulich hier behauptet, MORBID ANGEL hätte zwischen dem Album „Illud“-Dingenskirchen und dem neuen Release „Kingdom Disdained“ das „J“-Album ausgelassen – wer es nicht wusste: MO veröffentlichen ihre Alben seit „Altars Of Madness“ in alphabetischer Reihenfolge.

Little did i know. Es gibt ein Live-Album mit dem Titel Juvenilia. 

Also bitte, sei dies also auch geklärt.