SAGA – Humble Stance – LIVE @ Rock of Ages [track]

sagarockofagessept2018release

SAGA ist eine Band, die ich sehr liebe. Irgendwann 1981 lief in meinem Lieblings-Plattenladen in Kassel das Live-Video von Careful where you step und es war um mich geschehen. Die Band hat so viele Türen aufgemacht, das ist schon toll – und das besondere Verhältnis der Kanadier zu Deutschland ist ja Legende.

Legende sind SAGA selber spätestens seit der endgültigen Auflösung der Band nach dem letzten Konzert am 24. Februar in Toronto. Nun gibt es von einer der letzten Shows in – natürlich – Deutschland ein CD/DVD-Set mit allen Hits der Band.

Und das sieht doch alles ziemlich gut aus.

„Black Metal Rap“ ist ein wirklich ein Ding? GRAFI sagt: Grrrooooouuurgh!

grafi

Hier ist ein Fakt: Ich hatte mit meiner ersten Band MÄNNER OHNE NERVEN bereits 1989 einen Song gemacht, der „Hop His Carcase“ hieß und Rap mit Metal verbunden hat. Fakt ist aber auch, dass der Song nur auf ein paar Proberaum-Tapes drauf ist, bis auf ein paar Leute bei unseren gerade mal 2 Auftritten unter dem Namen keine Sau MÄNNER OHNE NERVEN kennt und auch sonst meine eigene Musikerkarriere… nun ja, das ist ein anderes Thema.

Wie auch immer: Metal mit irgendwas zu mischen fand ich schon immer „richtig und wichtig“ (diesen Merkelismus kann man hier schon mal bringen) und die Idee, Rap mit extremem Metal zu verbinden, macht für mich absolut Sinn. Millennials scheißen sich da sowieso nix und das ist auch gut so.

DISCLAIMER: Ein Video zum Thema „Old Metal must die!“ ist in Arbeit.

Okay, hier also kommt GRAFI und das wird ganz sicher mal wieder so sehr polarisieren, wie es bereits Genres wie Metalcore und Djent getan haben oder Acts wie BABYMETAL.

Ich sage: Man muss es nicht mögen aber es ist absolut okay, das zu versuchen.

Ich bin wieder da [interna]

dhrac

So, der Hiatus ist beendet. Vorerst.

Ich habe eine ganze Zeit gebraucht, um mir über die Ausrichtung dieses Blogs Gedanken zu machen. Musik alleine ist es einfach nicht mehr und da ich im November entscheiden muss, ob ich diese Sache hier weitermache und entsprechend auch Geld in den Webspace investiere, starte ich eine Art Reboot bis dahin.

Wenn es klappt, geht es weiter. Wenn es nicht klappt, mache ich hier endgültig dicht.

Es wird auch weiterhin um Musik gehen, aber eben nicht nur. Den Titel „schmerzverzerrt“ werde ich breiter auslegen, es gibt genügend andere Dinge in dieser Welt, bei denen man regelmäßig das Gesicht verzieht. 🙂

Also: Schwupps die Geige, los gehts!

Mark E. Smith (THE FALL) ✝ 2018

VARIOUS

„Denn von allen Gedanken,
schätz ich doch am meisten
die Interessanten“
Die Sterne

Ich liebe die Quertreiber, die Ungewöhnlichen, die Eigensinnigen, die Ihr-Ding-Druchzieher. Auch und vor allem, wenn sie kein Metal sind. Ich höre deren Musik vielleicht zwei mal in zwölf Jahren, aber immer dann nicke ich zufrieden und denke mir: „Ganz genau.“ MERZBOW ist so einer, Bowie ebenfalls und Mark E. Smith sowieso.

THE FALL war eine sperrige Band. Die Musik war eigentlich ganz zugänglich, hat auf diese typisch britische Art geswingt und zuweilen sogar fast krautrockig. Aber dann dieser Mark E. Smith mit seinem kruden, zynischen fast Sprechgesang – das war einfach zu obskur für heavy rotation auf MTV oder die große Weltkarriere inklusive Rock am Ring.

Nun ist Mark E. Smith mit 60 Jahren gestorben. Hat tip to you, mate.

Neue BLOODBATH in Arbeit [video]

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Weil wir es eben noch mit OPETH hatten: die inzwischen nicht mehr komplett schwedische Death Metal Supergroup BLOODBATH zwirbelt wohl laut Blabbermouth-Meldung ebenfalls an neuem Material.

Nun singt da ja inzwischen nicht mehr Mikael Åkerfeldt von OPETH, aber Nick Holmes von PARADISE LOST ist ein überraschend gelungener Nachfolger, der den Sound der Band – wer hätte das gedacht – um eine deutlich erkennbare Doom-Komponente erweitert hat.

Und weil es so schön ist, hier der größte Hit von Bloodbath: „Eaten“ live mit Åkerfeldt am Gesang.

Ein GRAMMY für CODE ORANGE?

 

Ich drücke die Daumen. Mit das Beste, was dem Metal in den letzten Jahren passiert ist. Und es ist nicht mal „Hippster-Metal“ 🙂

Die Auswahl:

Best Metal Performance

“Invisible Enemy”
August Burns Red

“Black Hoodie”
Body Count

“Forever”
Code Orange

“Sultan’s Curse”
Mastodon

“Clockworks”
Meshuggah